was fehlt:
Rosen aus Sympathie. Hoch wogen die Emotionen in Zeiten des Kriegs. Der britische Thronfolger Prinz Charles machte gestern einen Besuch in Lettland – anscheinend abseits der gegenwärtigen Konfliktherde dieser Welt. Und doch holte ihn die Realität des Waffengangs wieder ein. Eine 16-Jährige schlug ihn in Lettlands Hauptstadt Riga mit einer Rose ins Gesicht. Sie begründete ihre Aktion als Protest gegen die Militärangriffe auf Afghanistan sowie Lettlands Bestrebungen um Aufnahme in die Nato. Der Prinz blieb gefasst. Einen Rosenkrieg hat er ja schon überstanden.
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