was fehlt:
Attraktiver Hering. Keine olle Flunder würde sich mehr ihn in verlieben, wenn er sich weiter so entwickelt, wie es das Institut für Ostseefischerei befürchtet. Die Heringe würden immer kleiner und leichter und hätten eine schlechtere Kondition. „Das liegt wohl zum Teil an der fehlenden Salzwasserzufuhr in die Ostsee“, begründen die Forscher das Dilemma. Dadurch habe sich das Planktongefüge verändert und der Hering „nicht mehr die optimale Nahrung zur Verfügung“. Die Ostsee wird zwar süßer, der Hering aus der Sicht der Flunder aber nicht.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen