was fehlt ...: ...die Kuh.
In ihrem früheren Leben war Yvonne offenbar eher ein Reh als eine Kuh. Jedenfalls entwischt sie ihren Verfolgern bisher sehr erfolgreich.
Es hilft alles nichts. Nicht ihre Schwester Waltraud als Lockvogel und auch nicht das Kälbchen Waldi. Die Kuh Yvonne bleibt auf der Flucht. Und das schon seit Wochen. Ende Mai war sie einem bayerischen Bauern entwischt, kurz bevor sie geschlachtet werden sollte.
Seither narrt sie ihre Verfolger, versteckt sich im Wald und entgeht bisher sämtlichen Betäubungsspritzen und Fangnetzen. Nun soll eine Futterfalle helfen - und ein bisschen Ruhe. Das Argument der Häscher: Wenn Yvonne denkt, keiner sucht mehr nach ihr, dann traut sie sich vielleicht aus der Deckung.
Experten gehen davon aus, dass Yvonne noch eine ganze Weile im Wald überleben könnte. Futter gibt es genug - zumindest bis der erste Schnee kommt. Spätestens dann, so die Hoffnung der Jäger, wird sie vielleicht freiwillig zurückkommen. Wenn sie Hunger hat. sdo/taz
Nur noch 430 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert