was fehlt ...: ... die Muskeln
Arnold Schwarzenegger hat endlich einen neuen Job. In einer ganz neuen Branche. Er wird Chefredakteur – natürlich von einem Anabolika-Magazin.
Man hatte sich schon gefragt, was aus Arnold Schwarzenegger nun werden würde. Zwei Jahre, nachdem er als Gouverneur von Kalifornien abgetreten war. Seither: Nicht viel.
Nun hat Arni endlich einen neuen Job gefunden. Er wird Chefredakteur. Aber nicht irgendwo, nein. Er wird Chef von „Muscle & Fitness“ – dem Magazin, auf dessen Cover er zu seinen muskulösesten Zeit öfter zu sehen war als irgendwer sonst. Es ist auch die Zeitschrift, die ihn – das sagt er jedenfalls heute – dazu gebracht hat, als Teenager die Fußballschuhe stehen zu lassen und sich näher mit den Hanteln zu befassen.
Kann gut sein, dass er das kann. Bisher war Schwarzenegger ja schon so einiges. Jüngster Mister Universum aller Zeiten, dann Auswanderer, später Restaurantbesitzer und Immobilienmakler, schließlich Schauspieler in eher dialogarmen aber muskelbetonten Rollen in Hollywood. Und am Ende – nach der Hochzeit mit einer Dame des Kennedy-Clans – Gouverneur von Kalifornien. Warum nicht also auch Journalist. Die Prognose: Der Textanteil wird abnehmen. (dpa/taz)
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