was fehlt ...: ... der Atlantik
Geoforscher haben südwestlich von Portugal eine Bruchzone entdeckt, die den Meeresboden verschluckt. In ferner Zukunft dürfte der Atlantik verschwunden sein.
Der Atlantik wird größer, hat man vom Erdkundelehrer noch gelernt. Denn zwischen Amerika und Europa schlängelt sich ein Gebirge durch den Ozean, der Mittelatlantische Rücken, aus dessen Spalten Lava strömt und den Meeresboden auseinanderschiebt. Amerika und Europa rücken jedes Jahr einen Fingerbreit auseinander.
Nicht mehr lange, schreibt ein Spiegel online-Journalist und beruft sich dabei auf Geoforscher von der Monash University in Meldourne. Diese haben Karten des Meeresbodens südwestlich von Spanien ausgewertet. Brüche haben sie dort zwar erwartet - 1755 rollte ein Tsunami auf die Küste von Portugal zu, da muss es am Meeresboden g'scheit geruckelt haben – aber dass diese Bruchzonen über weite Strecken miteinander verbunden sind, damit haben die Forscher nicht gerechnet.
Eine Tausende Kilometer lange Subduktionszone soll entstehen, entlang derer der Meeresboden ins Erdinnere abtaucht. Nur 400 Kilometer südwestlich von Gibraltar. Vor der Südküste Eurpas beginne das Sterben des Atlantischen Ozeans, schreiben die Forscher. Und die Annäherung Europas an die USA (ja).
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