was fehlt ...: ... coole Geschenke
Als Royal hat man es nicht leicht. Ständig auf Reisen, ständig im Rampenlicht, ständig Lächeln bei der Übergabe der langweilgen Geschenke für die adligen Besucher. Glasskulpturen, Miniaturbauwerke, angemalte Teller. Da ist man über jede Abwechslung froh.
Prinz William und seine Frau Kate dürften sich am Dienstag entsprechend gefreut haben, als ihnen die Aborigines in Australien bei ihrem Besuch des Ayers Rock ein Bild aus Tier-Kot überreicht haben. Die Herstellung des Papiers geht auf eine uralte Tradition zurück, erläuterten Vertreter des Aborigine-Volkes der Anangu den Gästen. Verwendet werden die Hinterlassenschaften des Zottel-Hasenkängurus dafür, das einst die Weiten der australischen Wüste bevölkerte, aber heute fast ausgestorben ist. Ein Schutzprogramm hilft jetzt, die Population wieder aufzubauen.
Das Bild wurde im traditionellen Pünktchen-Stil von Barbara Tjikatu und Familienmitgliedern gemalt. Es passe prima in das Kinderzimmer von George, meinte Barbaras Tochter Bessie Nipper. Prinz William bekam zudem einen zwei Meter langen Jagdspeer, Kate ein handgemaltes Armband und anderen Schmuck. (taz/dpa)
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert