was fehlt ...: ... der Blick fürs Detail
Mindestens acht römische Mosaike von unschätzbarem Wert sind in der Türkei bei Restaurierungsarbeiten und ihrem anschließenden Umzug in ein Museum ruiniert worden. Das türkische Kulturministerium teilte am Dienstag mit, man habe Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen zu finden.
Die Behörden seien auf das Problem im März aufmerksam gemacht worden und hätten den Umzug und die Restaurierung der Mosaike sofort beendet. Acht oder neun Mosaike seien betroffen.
Das Museum beherbergt eine der größten Sammlungen von Mosaiken aus der Römerzeit. Damals war Antakya unter dem Namen Antiochia am Orontes ein bedeutendes Handelszentrum. In der Bibel auch Antiochien genannt, gilt es als Ausgangspunkt der Missionsreisen des Apostels Paulus. (ap)
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert