: was bisher geschah ...
Hector Silvas Weg zur Macht
Hector Silva wurde am 19. September 1947 in Boston geboren – seine Familie lebte einige Zeit in den USA. Er wurde 1969 Mitglied der Christdemokratischen Partei (PDC). 1979 trat er wieder aus. Grund: Nach dem Putsch gegen die despotische Regierung unter General Carlos Humberto Romero herrschte eine Junta aus Militärs und Christdemokraten, die noch repressiver war als die alte Regierung. Mit Ruben Zamora gründete Silva die Christlich Soziale Volksbewegung (MPSC). Ein Jahr später begann der Bürgerkrieg. Nach der Ermordung von Zamoras Bruder Mario ging Silva nach Mexiko ins Exil. Er wurde einer der Führer der Demokratisch Revolutionären Front (FDR), des politischen Arms der in El Salvador kämpfenden Nationale Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN). Silva kehrte 1985 nach El Salvador zurück und gründete mit Zamora die Demokratische Konvergenz (CD). 1991, ein Jahr vor Ende des Bürgerkriegs, wurde er für die CD ins Parlament gewählt. 1997 gewann ihn eine Koalition aus FMLN, CD und der Einheitsbewegung (MU) als Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen von San Salvador. Silva gewann. Zamora stieg aus dem Bündnis aus. Er fürchtete, die CD würde von der FMLN verdrängt, und ließ sie im neuen Demokratischen Einheitszentrum (CDU) aufgehen. Silva ging zur FMLN. Im März wurde er wiedergewählt. FOTO: AP
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