piwik no script img

was alles nicht fehlt

Beschwerde: Fifa-Präsident Infantino und US-Präsident Trump stehen seit Wochen massiv in der Kritik, nachdem US-Stürmer Balogun seine Sperre trotz Roter Karte für das Achtelfinale gegen Belgien erlassen bekommen hatte. Norwegens Verbandspräsidentin Lise Klaveness hat nun angekündigt, eine formelle Beschwerde bei der Fifa einzureichen. Sie wolle die Einmischung von Trump nicht ignorieren. Sie warf den Fifa-Funktionären vor, den Fall vertuschen zu wollen.

Ermittlungen: Der argentinische Fußballverband AFA hat im Zuge von US-Ermittlungen zu seinen Finanzgeschäften Berichte über eine persönliche Vorladung seiner Führung zurückgewiesen. Die Zeitung Infobae hatte zudem berichtet, FBI-Agenten hätten AFA-Präsident Claudio Tapia am New Yorker JFK-Flughafen elektronische Geräte abgenommen. Auch das sei eine „riesige Lüge“. Tapia leitet den Verband seit 2017. Begonnen hatte er als Straßenfeger, später heiratete er die Tochter des Gewerkschaftsbosses Hugo Moyano, mit dessen Hilfe er sich ein machtvolles Netzwerk aufbaute. Das Verhältnis zu Staatspräsident Milei gilt aber als äußerst gespannt.

Kooperation: Das Innenministerium und 16 Fußballklubs aus NRW haben eine erneute Vereinbarung zur Erhöhung der Sicherheit rund um Fußballspiele unterzeichnet. Innenminister Reul (CDU) schloss gemeinsam mit der Bundespolizei und den Vereinen aus den drei Profiligen die neue „Kooperationsvereinbarung Stadionallianzen NRW“. Kritik kommt von der Fan-Interessenvertretung Unsere Kurve: „Herbert Reul setzt seinen Irrweg stoisch fort.“ Es werde weiter über Fußballfans gesprochen, statt mit ihnen.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen