was alles nicht fehlt:
Ein britischer Triumph: Der englische Fußball-Erstligist Crystal Palace hat das Finale der Conference League in Leipzig gegen den spanischen Vertreter Rayo Vallecano 1:0 gewonnen. Vor 39.176 Fans schoss der ehemalige Mainzer Jean-Philippe Mateta (51. Minute) das entscheidende Tor und bescherte dem scheidenden Trainer Oliver Glasner den perfekten Abschluss. Am Abend vor dem Finale kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Mannschaften. Gegen 320 Fans wird wegen Landfriedensbruch ermittelt, teilte die Leipziger Polizei mit.
Geldgeber und Geldnehmer: In der Debatte um den drohenden Lizenzentzug beim TSV 1860 München hat sich der umstrittene Investor Hasan Ismaik nun öffentlich zu Wort gemeldet. Der Geschäftsmann aus Abu Dhabi bestätigte auf Instagram die Kündigung bestehender Darlehensverträge, wie zunächst die Süddeutsche Zeitung berichtet hatte. Nach Informationen der Bild fehlen den „Löwen“ 2,7 Millionen Euro für die Lizenz. Bis zum 3. Juni muss beim DFB die Zahlungsfähigkeit nachgewiesen werden. Damit droht dem Traditionsverein der Sturz in die vierte Liga.
Grenzenlose Macht: Die Amtszeitbeschränkung für den Präsidenten des Motorsport-Weltverbands FIA soll fallen. Das ist der BBC zufolge zumindest der Wunsch des aktuellen Amtsinhabers Mohammed Ben Sulayem. Der umstrittene FIA-Präsident, an dem immer wieder Kritik wegen seiner Amtsführung laut wird, möchte die Statuten ändern. Dadurch könnte der frühere Rallye-Pilot aus den Vereinigten Arabischen Emiraten über die derzeit maximal möglichen zwölf Jahre im Amt hinaus Präsident bleiben.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen