was alles der wm nicht fehlt:
Massen vor der Glotze: Die Liveübertragung des Finales haben in der Verlängerung durchschnittlich 17,362 Millionen Menschen im ZDF verfolgt. Das Endspiel erzielte damit nach Angaben der AGF Videoforschung einen Marktanteil von 65,1 Prozent und war das mit Abstand meistgesehene WM-Spiel ohne deutsche Beteiligung. Nicht eingerechnet in die Reichweite sind die Zuschauer, die den spanischen Sieg im Internet oder in der ZDF-Mediathek gesehen haben. Das Spiel lief zudem bei MagentaTV, das keine Zahlen veröffentlicht.
Jubel mit Todesfolge: Bei einer Freudenfeier über den Sieg der spanischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist es in Ciudad Rodrigo zu einem tragischen Todesfall gekommen. Ein 13-Jähriger starb, als er von der zentralen Steinsäule eines Brunnens erschlagen wurde, wie die Regionalzeitung Diario de Salamanca und andere Medien unter Berufung auf die Stadtverwaltung berichteten. Weitere zwei Menschen seien verletzt worden, als die Steinsäule unter dem Gewicht mehrerer Jungen umstürzte und auf Feiernde fiel, die darunter im Wasser des Brunnens standen.
Ein Feiertag für die Verlierer: Argentiniens Präsident Javier Milei hat trotz der Niederlage Argentiniens gegen Spanien einen Feiertag ausgerufen. Wann das genau in dieser Woche sein wird, ist aber noch unklar. Auf X schrieb er: „Bezüglich der Feierlichkeiten zum Erfolg der argentinischen Nationalmannschaft teile ich der Bevölkerung mit, dass der Tag, an dem gefeiert werden soll – je nachdem, wie sich die Spieler und der Trainerstab entscheiden – zum nationalen Feiertag erklärt wird.“
Randale in Argentinien: Nach der Finalniederlage Argentiniens gegen Spanien ist es in Buenos Aires zu Zusammenstößen zwischen Fußballfans und Polizei gekommen. Tausende Menschen versammelten sich Medienberichten zufolge nach dem 0:1 der argentinischen Nationalmannschaft rund um den Obelisken, das Wahrzeichen der Metropole. Kurz vor Mitternacht warfen den Berichten zufolge mehrere Menschen Flaschen und Steine auf Einsatzkräfte. Die Polizei habe daraufhin Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt. Dabei seien Fans sowie Polizisten verletzt worden. Etwa 15 Menschen seien festgenommen worden, hieß es in übereinstimmenden Medienberichten.
Irgendwas mit Jürgen Klopp: Während die DFB-Gremien über die Verpflichtung des TV-Experten als Bundestrainer beraten, hat der schon mal angedeutet, dass ihn sein jetziger Arbeitgeber Red Bull, dessen Fußballaktivitäten er koordiniert, wohl ziehen lassen wird. „Final entschieden“ sei aber noch nichts.
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