was alles der wm nicht fehlt:
Jede Menge Geld: Die Fußball-Weltmeisterschaft wirft offenbar deutlich mehr Gewinn ab als ursprünglich erwartet. Wie die englische Zeitung The Guardian berichtet, geht der Weltverband Fifa nun von Rekordeinnahmen von 15 Milliarden Dollar für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko aus. Ursprünglich hatte die Fifa mit Einnahmen in Höhe von 11 Milliarden Dollar gerechnet. Über das Ergebnis soll FIFA-Präsident Gianni Infantino die Mitgliedsverbände am Samstag informiert haben. Grund für den Gewinnanstieg sollen die hohen Einnahmen beim Ticketverkauf sein.
Auch viel Geld: Der Fußball-Weltmeister darf sich über ein Rekord-Preisgeld freuen. Der Sieger des Endspiels erhält als Prämie 50 Millionen US-Dollar. An den Verlierer schüttet der Weltverband FIFA noch 33 Millionen US-Dollar aus. Für den dritten Platz erhält England 29 Millionen US-Dollar, der Vierte Frankreich bekommt 27 Millionen-Dollar.
Noch was mit Geld: In der Abschlusspressekonferenz der Technical Study Group der Fifa, kündigte deren Chef Arsène Wenger an, bald eine Entscheidung darüber treffen zu wollen, wie es mit dem Trinkpausen weitergehen soll. Davon gab es in jedem Spiel zwei, egal ob bei brütender Hitze oder in einem klimatisierten Stadion gespielt wurde. Wengers Meinung nach hätten sie keinerlei Einfluss auf den Wettbewerb gehabt. Für die übertragenden Sender dürften sie sich in jedem Fall gelohnt haben.
Irgendwas mit Jürgen Klopp: Auch Altbundestrainer Jürgen Klinsmann hofft auf Besserung für den deutschen Fußball unter Jürgen Klopp als Bundestrainer. „Ich wünsche es mir sehr, weil er ein Typ ist, der so einen Neuanfang starten kann, weil er die Energie hat, die positive Art, andere Leute mit ins Boot zu bringen“, meinte er.
Eine Liebeserklärung an Gianni Inafantino: Andrew Guliani, Donald Trumps WM-Beauftragter im Weißen Haus, hielte es für dumm, wenn Gianni Infantino nicht einstimmig für eine weitere Amtszeit als Präsident gewählt würde. Für ihn sei er der zweitcharismatischste Mensch nach Trump, dem er je begegnet sei. Der Sohn des ehemalige New Yorker Bürgermeisters und sinistren Winkeladvokaten aus dem Umfeld Trumps, setzte sich zudem dafür ein, die argentinischen Spieler, die nach ihrem Halbfinale gegen England ein Transparent mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ über Feld trugen, nicht bestraft werden. „Wir glauben hier in den Vereinigten Staaten an die Rechte des ersten Verfassungszusatzes. Was die Möglichkeit betrifft, öffentliche Aussagen zu machen, hat Argentinien das Recht, dies in den Vereinigten Staaten zu tun.“
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen