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was alles der wm nicht fehlt

Ein Todesfall: Beim Public Viewing des WM-Spiels zwischen Jordanien und Algerien ist in der jordanischen Hauptstadt Amman ein Mensch gestorben, weil es zu einem Gedränge kam. Die Person wurde zwar noch ins Krankenhaus gebracht, erlag dort aber wenig später ihren Verletzungen, wie das jordanische Innenministerium mitteilte. Acht weitere Personen wurden mit Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Deren Zustand sei stabil, erklärte das Ministerium. Im Zentrum Ammans hatten sich in den frühen Morgenstunden Tausende Menschen versammelt, um die Partie der jordanischen Nationalmannschaft gegen Algerien (2:1) auf einer Großleinwand zu verfolgen.

Italienische Weltoffenheit: Der neue Chef des italienischen Fußballverbands, Giovanni Malagò, hat die Verpflichtung eines ausländischen Nationaltrainers – und damit ein Novum – nicht ausgeschlossen. Im Gespräch mit der Zeitung La Repubblica sagte der 67-Jährige auf die Frage nach einem Coach für die Squadra Azzurra aus dem Ausland: „Man soll niemals nie sagen.“ Konkreter wurde Malagò aber nicht. Der erfahrene Sportfunktionär war am Montag auf der FIGC-Mitgliederversammlung zum neuen Verbandschef gewählt worden. Er soll den italienischen Fußball nach dem jüngsten WM-Qualifikationsdesaster wieder auf Kurs bringen und neu aufstellen.

Treffsicherer Stürmer: Erling Haaland hat erneut zwei Tore zum zweiten WM-Sieg von Norwegen beigetragen. Durch den 3:2-Erfolg gegen Senegal haben die Skandinavier nun schon vorzeitig die K.-o.-Runde erreicht. Beim Vorrundenabschluss gegen Frankreich müssen sie gewinnen, um sich Platz eins in der Gruppe I zu sichern. In dem Duell geht es auch um den möglichen deutschen Achtelfinalgegner. Senegal indes droht nach der zweiten Niederlage das vorzeitige Aus. Marcus Pedersen brachte Norwegen vor 80.663 Zuschauern in East Rutherford in der 43. Minute in Führung. Haaland (48./58.) legte die weiteren Tore nach. Ismaila Sarr (53./90.+3) erzielte beide Treffer für die Westafrikaner.

Lahme Erkenntnis: Der frühere deutsche Nationalspieler Philipp Lahm hat die Fifa und dessen Präsidenten Gianni Infantino kritisiert. „Am bedenklichsten ist Gianni Infantinos Nähe zu Machthabern wie Donald Trump“, schrieb der deutsche Weltmeisterkapitän von 2014 in der Zeit mit Blick auf Infantinos Verbindung zu dem US-Präsidenten. „Man hegt den Verdacht, dass sie persönliche Vorteile aus ihren Ämtern ziehen. Die WM wird verkauft. Das raubt dem Fußball Glaubwürdigkeit.“ Es würden Figuren am Fußball zerren, „die etwas anderes im Sinn haben, etwas Zwielichtiges“, schrieb der langjährige Bayern-Profi Lahm, der konkret die hohen Ticketpreise bei der WM anprangerte.

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