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Immer wieder Benjamin
„Poröse Gegenwarten“ heißt die dieswöchige Veranstaltungsreihe im Brecht-Haus. Was nach Walter Benjamin klingt, ist natürlich auch Benjamin, der Titel nimmt Bezug auf den gemeinsam mit Asja Lācis 1925 in der Frankfurter Zeitung verfassten „Neapel“-Aufsatz, der einen positiven Bezug zur „Porösität“ schuf; zur Durchlässigkeit und zum Bröckligen, das sich heute natürlich (mal wieder) auf die zerfallende Gesellschaft bezieht. Bei Lesungen und Party dem Rissigen nachspüren werden heute ab 19 Uhr Temye Tesfu, unsere taz-Kollegin Lin Hierse, Lene Albrecht und María Cecilia Barbetta. Oder wie Leonard Cohen sang: „There is a crack, a crack in everything, that’s how the light gets in.“
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