verweis:
Fluchtpunkte und Ausflüchte
Vor genau 90 Jahren wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Die Nationalsozialisten inszenierten einen Fackelzug durchs Brandenburger Tor. Nur ein paar Meter davon entfernt, in der Akademie der Künste, wird heute Abend Präsidentin Jeanine Meerapfel mit dem Soziologen Natan Sznaider und der Medienwissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg über das Verhältnis von Antisemitismus, Israelkritik und Rassismus diskutieren, dessen Verschiebungen in der Mbembe-Debatte und den Diskussionen über die letzte documenta deutlich wurden. Gesprächsgrundlage ist Sznaiders Buch „Fluchtpunkte der Erinnerung“. Beginn 19 Uhr, Eintritt 4 oder 6 Euro
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 130 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen