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Nudeln statt Schampus
Man habe in der Pandemie zwei Aufträge gehabt, die dann doch aufs Ungewisse verschoben wurden, steht auf einem Wandtext. Man sei ja eigentlich gut angekommen im Kunstbetrieb, heißt es woanders, doch mehr als 15 Euro für je verkauftes Bild kämen nicht rum. Dass sich solche Aussagen in einem großen Museum wie der Berlinischen Galerie finden lassen, ist ungewöhnlich. „Klassenfragen“, so der Titel der Ausstellung, behandelt einmal nicht die Kunstwerke, sondern die Bedingungen ihrer Produktion. Sie zeigt, wie stark Bildung, Wohlstand und Kontakte eine Rolle spielen, bis die Bilder an der Museumswand hängen. Kürzlich eröffnet und auch heute zu sehen.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen