verweis:
Dysfunktionale Familien
Wann „funktioniert“ eine Familie? Im Spielfilmdebüt „Komunia“ (2016) der polnischen Regisseurin Anna Zamecka tut die porträtierte katholische Familie es jedenfalls nicht. Deren Lebensalltag schildert sie fast „voyeuristisch“, wie es seinerzeit bei uns hieß. Zamecka ist Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und heute ebenfalls zu Gast im Kino Arsenal, wo sie um 19 Uhr ihren Film zeigt und anschließend zum Gespräch mit dem Publikum lädt. Um 21 Uhr führt sie dann in den großen, unerbittlichen Spielfilm „Nobody Knows“ (2004) von Hirokazu Koreeda ein, in dem es ebenfalls dysfunktional zugeht: Vier kleine Kinder wachsen ohne Eltern auf.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen