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MeToo-Fall im Iran

Vor etwa einem Jahr hatte im Iran eine junge Schauspielerin den iranischen Filmstar und ehemaligen Fußballspieler Pejman Dschamschidi der Vergewaltigung beschuldigt. Der Fall hatte eine landesweite MeToo-Debatte ausgelöst. Jetzt gibt es ein Urteil. Der 48-jährige Dschamschidi ist zu 99 Peitschenhieben verurteilt worden. Laut Verteidigung hatte das Gericht ihn jedoch vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Die kann im Iran in extremen Fällen mit der Todesstrafe vergolten werden. Das jetzige Urteil war wegen einer unerlaubten Beziehung ergangen. Außereheliche Beziehungen sind gemäß islamischer Rechtsauffassung im Iran verboten. Dschamschidi hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen.