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Leitungswechsel am Einstein Forum Potsdam

Das Einstein Forum in Potsdam erhält im kommenden Jahr mit Carlos Fraenkel einen neuen Direktor – nach 25 Jahren verabschiedet sich Susan Neiman. Das gab das Brandenburger Wissenschaftsministerium bekannt. Der 1971 geborene Fraenkel ist derzeit Professor für Philosophie und Jüdische Studien an der McGill University in Montreal (Kanada). Seit 2000 leitete die US-Amerikanerin Neiman die Stiftung in Potsdam, die die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wissenschaften, Künsten und Religionskulturen fördern will.

Carsten Brosda wiedergewählt

Bei der Jahrestagung des Deutschen Bühnenvereins in Chemnitz wurde Carsten ­Brosda wieder zum Präsidenten gewählt. „Wir leben in Zeiten, in denen es oftmals so scheint, als gäbe es keine vernünftigen Alternativen zum Status quo. Diese gefühlte Ausweglosigkeit fordert Theater und Orchester heraus“, sagte der Kulturpolitiker. „Auf den Bühnen sehen wir schließlich jeden Tag, dass etwas anderes als die derzeitige Wirklichkeit denkbar ist.“ Brosda ist auch Senator für Kultur und Medien in Hamburg.

Integrationspreis der Insel Norderney

Der türkische Filmregisseur und Drehbuchautor Bilal Bahadır, 41, erhält beim Filmfestival Emden-Norderney den Integrationspreis der Insel Norderney: den „Norderneyer Engel 2025“, dotiert mit 5.000 Euro. Der in Stadthagen lebende Regisseur wird für seine TV-Miniserie „Uncivilized“ ausgezeichnet, wie die Festivalleitung mitteilte. Die Serie erzählt in sechs Episoden von den Erfahrungen von Einwanderern im Schatten großer weltpolitischer Ereignisse wie den Angriffen von Al-Qaida-Terroristen auf die USA am 11. September 2001 oder dem Ukrainekrieg.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen