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Das PEN-Zentrum Deutschland fordert Aufklärung über Berichte zu einer Entführung und den unklaren Verbleib der syrischen Literaturkritikerin Rasha Nasser al-Ali. Laut dem Syrischen Netzwerk für Menschenrechte wurde die Professorin für arabische Literatur an der Universität von Homs von einer bewaffneten Gruppe entführt, teilte die Schriftstellervereinigung am Montag in Darmstadt mit. Die Familie weise Berichte von ihrem Tod zurück und spreche von einem Verschwinden. Die syrischen Behörden hätten Ermittlungen eingeleitet. Rasha al-Alis Verschwinden sei „ein alarmierendes Beispiel für die Gefährdung von Intellektuellen in Syrien“, so Najem Wali, Vizepräsident des PEN-Zentrums Deutschland.

Die „documenta und Museum Fridericianum gGmbH“ hat einen wissenschaftlichen Beirat ernannt. Dieser solle den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung beraten und unterstützen, teilte die gGmbH in Kassel am Dienstag mit. Die Einrichtung ist eine Konsequenz aus dem Antisemitismusskandal um die „documenta fifteen“ im Jahr 2022. Beschlossen wurde sie im November von der Stadtverordnetenversammlung Kassel. Mitglieder sind die Direktorin des Tel Aviv Museum of Art, Tania Coen-Uzzielli, die Geschäftsführende Direktorin des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt am Main, Nicole Deitelhoff, und die Direktorin der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf, Susanne Gaensheimer. Zum Beirat gehören auch die brasilianische Kuratorin Diane Lima, der Frankfurter Philosoph Christoph Menke und der Autor und Literaturwissenschaftler Thomas Sparr.

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