: thema des tages
Zivilgesellschaft in Lichtenberg
Beim LKA will niemand über Neonazis in Lichtenberg-Hohenschönhausen sprechen. Fünf rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten wurden hier im Jahr 2001 registriert. NPD-Kader halten regelmäßige Schulungen in Privaträumen. Nun regt sich zivilgesellschaftliches Engagement. Die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus“ hat die Lage im Stadtteil „Am Fennpfuhl“ analysiert. „Lichtblicke – Netzwerk für Demokratie und Toleranz“ berät Betroffene und bringt Anwohner sowie kommunale Akteure an einen Tisch. Bürgermeisterin Christina Emmrich (PDS) lässt ab Januar einen „Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“ erarbeiten.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen