piwik no script img

taz on TourZweiter Halt: Güstrow

Die taz zieht los, die Menschen kommen. Wie schon zuvor in Sassnitz auf Rügen war auch in Güstrow, der 28.500-Einwohner-Stadt im Landkreis Rostock, der Saal mit 49 TeilnehmerInnen voll besetzt. Im Haus der Kirche „Sibrand Siegert“ stand am Donnerstag ein brisantes Thema zur Debatte: Wie geht die demokratische Gesellschaft mit rechten, völkischen Siedlern um, die sich in den Dörfern rings um Güstrow niedergelassen haben. Schnelle und einfache Lösungen gibt es nicht, trotzdem lassen sich die lokalen Akteure aus dieser Gegend nicht entmutigen. Sie setzen sich für demokratische Werte ein. Klar wurde, so lernten die taz-Kolleg*innen: In Mecklenburg-Vorpommern gibt es Häuser und Initiativen, die für Demokratie und Diversität einstehen. djo

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen