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■ taz-interntaz, die Spardose.

Wenn in der nächsten Woche in der taz die grünen Lohnabrechnungsbögen ausgeteilt werden, erlebt die Belegschaft ihr blaues Wunder: Lohnverluste von bis zu 250 Mark.

Und das, obwohl sich der Betriebsrat der taz bereits im Juni 1994 an den taz-Vorstand gewendet hatte, um ein Sinken der äußerst geringen Löhne (durchschnittlich 2.100 Mark netto, kein Weihnachts-, kein Urlaubsgeld) im Jahre 1995 zu verhindern. Die auch von einer Betriebsversammlung geforderte Nettolohnsicherung wurde nun am Samstag von Aufsichtsrat, Vorstand und Geschäftsführung der taz-Genossenschaft abgelehnt. Der Aufsichtsrat ließ sich lediglich darauf ein, den tazlerInnen die ihnen ohnehin (!) jährlich zustehenden 80 Mark Brutto-Lohnzuwachs (für ein Jahr Betriebszugehörigkeit und ein Jahr Berufserfahrung mehr) zu gewähren. Dies bedeutet jedoch, wie gesagt, Nettolohnkürzungen von bis zu 250 Mark. Aufsichtsrat und Vorstand wollen erst nach Ablauf des ersten Quartals prüfen, ob die wirtschaftliche Lage eine Gehaltserhöhung zuläßt.

Ob sich im Hause taz Aktivitäten entwickeln, die der Forderung nach Lohnsicherung Nachdruck verleihen, vermögen wir im Moment nicht einzuschätzen. Wir – als Betriebsrat – sehen noch die Möglichkeit, mit Hilfe der Gewerkschaft einen (bisher nicht existierenden) allgemeinverbindlichen Haustarifvertrag abzuschließen, der sowohl die taz-MitarbeiterInnen angemessen entlohnt als auch die Gegebenheiten des allzeit finanzschwachen Unternehmens taz berücksichtigt. Der taz-Betriebsrat

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