taz Talk über humanoide Sextoys : Das Begehren von Sexpuppen
Sie haben sich von aufblasbaren Puppen zu fast lebensechten Gefährtinnen entwickelt: Ein taz Queer Talk mit Kulturwissenschaftlerin Susanne Regener.
Heutige Sexpuppen haben kaum mehr etwas mit den Frauenkarikaturen früherer Zeit zu tun. Nicht nur verfügen die als „Liebespuppen“ oder „Companions“ bezeichneten Objekte über erstaunlich realistischen Gesichts- und Körperausdruck. Sie sind inzwischen auch mit Robotertechnik und künstlicher Intelligenz ausgestattet, die Sprechen, Bewegungen und Mimik lebensnah erscheinen lassen.
Wann: Di., 14.04.2026, 19:00 Uhr
Wo: im Livestream
Die Kulturwissenschaftlerin Susanne Regener untersucht die mediale Darstellung dieser oft weiblich gelesenen Figuren und verfolgt die etwa hundertjährige Geschichte dieser humanoiden „Toys“.
Wie werden Sexpuppen vermarktet, wie gehen Käufer mit ihren Puppen um? Und: Was bedeuten diese Objekte für das Zusammenleben der Geschlechter? Wird die reale Frau durch die „Real Doll“ ersetzt?
Im Gespräch:
🐾 Susanne Regener, Professorin emerita an der Universität Siegen, ist Kulturwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Visuelle Kultur. Sie lebt in Berlin und Kopenhagen. Seit Jahrzehnten forscht sie zur Darstellung von durch die Gesellschaft ausgegrenzten und marginalisierten Menschen wie z.B. Homosexuelle, psychisch Kranke, Gefängnisinsassen, Kriminelle, Roma. Ihre aktuellen Themen sind: True Crime, Frauenbilder und Sexpuppen, KI und Liebe, Magie der Hand.
🐾 Jan Feddersen moderiert diesen taz Talk, er ist taz-Redakteur für besondere Aufgaben sowie Kurator der taz Talks und des taz lab.
Dieser taz Queer Talk findet in Kooperation mit der Initiative Queer Nations e.V. statt.
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