: taz-Synopsen-Service: Botho im Spiegel der Kritik
Die Theatersensation der Saison! Wir sagen nur: Salzburg! Botho!! Strauß!!! Neues Stück „Das Gleichgewicht“ uraufgeführt! Die großen Kritiker der deutschsprachigen Feuilletons haben brav die vier Stunden „Kleinbürger-Drama“ („NZZ“) abgehockt und am Mittwoch simultan ihre Urteile abgegeben, wohlabgewogen wie immer, aber, ach!, viel zu länglich für unsereinen, der in der Ära nach dem abschließbaren Fernsehschrank aufgewachsen ist und in der Ära der Focus-Grafik zu voller Blüte gelangte. Die Informationen müssen heutzutage knapp, konzis, lakonisch daherkommen, vor allem aber: anschaulich! Wie unsere taz-Grafik, eine rasante Innovation in der Theaterkritik, computerberechnet, Overhead- Projektor-fähig und völlig Noelle- Neumann!
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen