piwik no script img

taz🐾lageNeue Spitzenfrau für die taz-EDV

Im Jahr 1994 war die taz die erste online lesbare Tageszeitung Deutschlands. Und ihr damals schon als PDF abonnierbares E-Paper fand den Weg zu einer Klimaforschungsstation am Nordpol – wir schreiben schließlich nicht erst seit gestern über die ­Klimakatastrophe. Beides ­bemerkenswerte Unterfangen, verwirklicht durch engagierte Tüft­le­r:in­nen und Code­r:in­nen in der EDV der taz.

Wahrscheinlich gäbe es die taz nicht mehr, wenn es nicht immer diese engagierten Kol­le­g*in­nen gegeben hätte, denen Open Source, Datensicherheit und eine EDV-Entwicklung abseits der Pfade des IT-Kapitalismus à la Silcon Valley sowie ein möglichst autonomes Arbeiten wichtiger sind als ein hohes Gehalt.

In der taz mit ihren flachen Hierarchien ist die EDV-Abteilung sicherlich der Bereich mit den flachsten Hierarchien. Und doch benötigen auch noch so autonom arbeitende Bereiche eine Leitung, die alles zusammenhält, verbindliche Strukturen schafft, Entscheidungsprozesse im Team und in der gesamten Organisation strukturiert und vor allem die strategische Entwicklung dieses so dynamischen Bereichs im Blick behält und nach vorne bringt.

Kein leichtes Unterfangen, eine zur taz passende Person zu finden, die diese Aufgaben übernehmen kann. Umso glücklicher sind wir, mit Miriam Grundig eine Person gefunden haben, die mit ihrem fachlichen Know-how und ihrer Managementerfahrung das Notwendige mitbringt. Den Kol­le­g*in­nen ist klar, welche Bedeutung eine gut funktionierende EDV-Abteilung für das Haus hat. Das Willkommen für die neue EDV-Leitung in der Montagskonferenz war herzlich. Andreas Marggraf