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taz🐾lageAnne Fromm als taz-Vorständin wiedergewählt

Seit 2020 gehört Anne Fromm dem gewählten Vorstand der taz an. Am Mittwoch haben sie die Kol­le­g*in­nen wiedergewählt, zum dritten Mal. Herzlichen Glückwunsch, Anne! Neben den beiden hauptamtlichen Geschäftsführenden gehören drei Ehrenamtliche aus den Reihen der Mitarbeitenden dem Vorstand an. Sie werden alle drei Jahre neu gewählt, traditionell werden zwei davon aus der Redaktion besetzt und einer aus dem Verlag. Anne Fromm kam 2014 zur taz, war Medienredakteurin, leitete die taz-Podcasts und gehörte zeitweise dem Redaktionsrat an. Seit 2021 arbeitet sie im Ressort Reportage und Recherche, seit 2024 ist sie Ressortleiterin. Sie moderiert regelmäßig taz-Podien, zuletzt zu den Landtagswahlen in Ostdeutschland. „Ich bin Vorständin geworden, weil ich die digitale Transformation der taz mitgestalten wollte“, sagt Fromm. Seitdem ist ein Jahr vergangen. „Wir können sagen: Sie ist ein voller Erfolg.“ Denn der digitale Umstieg ist geglückt: Rund 50.000 Menschen abonnieren die taz, knapp 52.000 zahlen freiwillig für taz zahl ich, und mehr als 26.000 Ge­nos­s*in­nen unterstützen die taz. Ziel der gewählten Vorstandsmitglieder ist es, die materielle Situation der taz-Mitarbeitenden zu verbessern. Das gute Ergebnis macht dies möglich: Seit 2020 wurden nicht nur jährliche Boni an die Kol­le­g*in­nen ausgezahlt. Auch die Gehälter werden regelmäßig erhöht.

Fromm sieht Risiken in KI und den politisch instabilen Zeiten. Sie bleibt aber optimistisch, nicht nur mit Blick auf die solide wirtschaftliche Lage, sondern ebenso wegen des großen Einsatzes der Mitarbeitenden, Lesenden und der Genossenschaftsmitglieder.

Anja Mierel, Vorstand