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taz🐾lageGenossen versammelt Euch!

Jetzt ist es fast schon ein Jahr her: Mitte Oktober 2025 haben wir die Seitenwende vollzogen. Und heute sehen wir, dass viele unserer Le­se­r*in­nen mitgegangen sind, dass auch unglaublich viele derer, die nicht hatten mitgehen wollen, trotzdem mitgegangen sind. Das schreibt taz-Chefredakteurin Barbara Junge in der aktuellen tazze, dem Mitgliedermagazin der taz-Genossenschaft. „Wir erzählen das bei jeder Gelegenheit und immer wieder mit großem Stolz: Unsere Leserinnen und Leser, Genossinnen und Genossen, Unterstützerinnen und Unterstützer wollen einfach, dass es die taz – ganz besonders in dieser schwierigen politischen Zeit – weiter gibt.“ Tatsächlich führen fast 85 Prozent ihr Abo auch ohne Papier unter der Woche weiter. „Ihr alle seid die beste Community, die eine Zeitung haben kann“, schreibt Junge.

Wie geht es in Zeiten der Postseitenwende mit der taz weiter? Darum geht es auf der Genossenschaftsversammlung am Samstag im Berliner Festsaal Kreuzberg. Euch erwarten viele weitere spannende Themen, unser neuer Genossenschaftschef Ferenc Földesi stellt sich und die tollen Projekte der Genossenschaft vor. Abends spielt zum Ausklang das Kreuzberger Klarinetten Kollektiv.

Hard facts: Samstag, 19. September 2026. Motto „Demokratie. Getragen von Vielen“, ab 9 Uhr für Mitglieder. Öffentlicher Teil ab 13.45 Uhr, Festsaal Kreuzberg, Am Flutgraben 2, 12435 Berlin. Der Eintritt ist frei, die Plätze aber begrenzt. Wir freuen uns über alle, die kommen, bitte vorab anmelden. Lieber digital dabei? Ab 13.45 Uhr gibt’s den Livestream, ganz ohne Ticket. Programm, Stream und Anmeldelink finden Sie hier:taz.de/genoimstream

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen