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taz🐾lagetaz zum Anziehen

Die taz hat etwas Großes im Köcher. Noch in diesem Jahr bringen wir unsere erste Merch-Kollektion an den Start: Taschen, T-Shirts, Longsleeves, Pullover – direkt zum Anziehen, klar. Der Name daher, auch klar: taz-à-porter. Die Shirts sind aus Biobaumwolle, ein großer Teil extra für uns in Portugal hergestellt, und mit handgemachten Grafiken und Drucken versehen. Die Schnitte haben wir extra für unsere Bedürfnisse ausgetüftelt: moderne, schnörkellose, gerade Silhouetten, die jedem Körper schmeicheln. Die Größen sind natürlich unisono unisex.

Kernelement der Kollektion ist das taz-Logo – allerdings neu gedacht. Grafikerin Lisa Schwedek hat unsere drei Lieblingsbuchstaben dekonstruiert und ihnen so viel Schwung mitgegeben, dass sie zur Seite gekippt sind. Das neue Logo ist gleichermaßen Schriftzug und abstrakte Figur – die passende Signatur einer Zeit, in der sich die Fiktion des geraden Wegs auflöst. Um sich seinen eigenen Schwung zu bewahren, muss man weich und beweglich bleiben – so könnte man diese Mode deuten.

Noch ein Blick in den Maschinenraum: Ein Großteil der Kollektions­arbeit besteht aus Aussuchen und Verwerfen. Wie Michelangelo die Figur aus dem Stein befreit, haben wir versucht, das perfekte Textil zu modellieren. Was macht man mit Einzelstücken, die dabei „herunterfallen“? Unsere Lösung: hochwertiger Stempeldruck, fairer Preis. So wird jedes Stück genutzt und Kunden und Kolleginnen freuen sich über ein preiswertes T-Shirt oder Pulloverchen – und wir konnten am Vorfreuderegler drehen. Links sein bleibt stylisch! Und zumindest den Style zur Haltung kann man auch demnächst kaufen: shop.taz.de. Jan Hansen