taz🐾lage: taz goes Hollywood (na ja, fast)
Wer nicht ohnehin schon mal bei einer Veranstaltung im Berliner Redaktionshaus der taz in der Friedrichstraße 21 war, dem sei gesagt: Schön haben wir’s hier. Viel Glasfront, Balkone, Dachterrasse – und das in bester Berliner Lage.
Kein Wunder, dass sich unser Haus gut vermieten lässt. Regelmäßig werden Fimproduktionsfirmen bei uns vorstellig, die nach lichter Großraumbüroatmosphäre suchen.
„Das findet man nicht mehr so oft, die meisten sitzen in Einzelbüros“, hört man beim Mittagessen in der taz Kantine von einer Filmschaffenden. Denn gerade ist es wieder so weit, die taz ist Drehort.
Etwa zwei bis drei Anfragen pro Jahr, sagt der verantwortliche Kollege, bekomme er. Dann führt er die Filmteams durchs Haus und zeigt die passenden Stockwerke. Meistens passt es dann doch nicht und es gibt kein Happy End, jedenfalls keins, das in der taz gedreht wird.
Manchmal aber doch: Wer 2024 das Alkoholdrama „Im Rausch“ oder die Satire „Die geschützten Männer gesehen hat, hat auch die taz-Büros gesehen. Diese Woche wird hier im Haus gedreht. Der bisherige Arbeitstitel: „Im Schatten 2“. Ob der Film gut wird, weiß die Autorin nicht. Aber das taz-Haus wird sicher eine gute Figur machen – auch wenn es im Film ein Polizeirevier darstellt. Ausgerechnet!
Apropos Happy End: Viele Kolleg*innen, auch das muss gesagt sein, freuen sich eher, wenn die Karawane aus Lichttechnikern und Kameramenschen wieder weiterzieht. Denn im Hauptjob, versprochen, bleiben wir dann doch immer noch Redaktion. (akl)
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