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taz🐾lageWas uns zusammenschweißt

Noch zwei Spiele, dann ist die diesjährige Fußballweltmeisterschaft der Männer beendet. Wenn am Sonntag der Sieger feststeht, dürfen auch in der taz Meis­te­r*in­nen gekürt werden, denn: Parallel zur Weltmeisterschaft haben sich knapp 40 tazlerinnen und tazler zum hausinternen Tippspiel zusammengefunden.

Der Einsatz betrug je 10 Euro, potenziell gäbe es also beachtliche 400 Euro zu gewinnen. Potenziell, wohlgemerkt, denn wie der Wetteinsatz an den*­die Erst-, Zweit- und Dritt­plat­zier­te*n sowie für den richtigen Tipp des WM-Gesamtsiegers ausgeschüttet wird, folgt einer komplizierten Logik. So kompliziert, dass manche bereits zweifeln: Wissen die überhaupt, wie sie das ausrechnen wollen?

Fragen für frühestens Montag. Jetzt geht’s erst einmal noch um alles: Mit 199, 196 und 194 Punkten liegen ein Kollege aus dem Vertrieb, ein Text- sowie ein Bildredakteur auf den ersten drei Plätzen eng beieinander. Auch ein Aufstieg der darunter Platzierten ist noch möglich. Neunmal wurde auf Spanien als Weltmeister gesetzt, zweimal auf Argentinien.

Wichtiger als Ergebnisse und Geldgewinne ist aber die Stimmung. „Das Tippspiel ist morgens das Erste, was ich mir anschaue“, gestand mir ein Kollege. Ähnlich begeistert wurde auf den Fluren und Gängen der taz diskutiert: Wer lag gestern mit einem Außenseitertipp richtig? Wer schaffte noch einen fulminanten Aufstieg?

Man mag darüber streiten, ob und wie viel diese WM in Trumps USA zur Völkerverständigung beitragen kann. Das taz-Tippspiel jedenfalls hat jetzt schon mehr zusammengeschweißt, als die Trumps dieser Welt jemals trennen könnten. kna