taz🐾lage: taz Talk zu Kuba: Solidarität mit Stimmen im Schatten
Ein Land, das sich verschließt – und Menschen, die trotzdem erzählen wollen. Der taz panter Talk am Donnerstag, den 2. Juli über Kuba bringt unterschiedliche Generationen und Perspektiven zusammen: Menschen, die Kuba aus eigener Erfahrung kennen, Journalist:innen, die für ihre Arbeit unter Druck geraten sind, und Beobachter:innen, die den Blick von außen mitbringen. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können kritische Stimmen hörbar bleiben, wenn Freiräume für unabhängigen Journalismus immer kleiner werden?
Die taz panter Stiftung kooperiert für den Talk mit der italienischen Fondazione Fo Rame, die mit der Fondazione Barba Varley das Projekt „Rifugio Ada231“ trägt. Gemeinsam schenken die drei Stiftungen Menschen eine Auszeit, die mit ihrer Arbeit für Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Offenheit einstehen.
Der Abend am 2. Juli wird davon erzählen – und von internationaler Solidarität. Die kubanische Theaterregisseurin und Schauspielerin Roxana Pineda bringt mit einem Theatermonolog eine künstlerische Perspektive ein. Im Gespräch treffen der Schriftsteller und Journalist Amir Valle sowie die Journalist:innen Mauricio Mendoza und Cynthia de la Cantera aufeinander. Ihre Erfahrungen zeigen unterschiedliche Wege, mit Einschränkungen, Exil und der Suche nach Veränderung umzugehen. Es geht um Fragen und Widersprüche eines Landes, das für viele verschlossen bleibt.
Moderiert wird der Abend von Bernd Pickert, USA- und Lateinamerika-Redakteur der taz, der seit Jahren zu den Themen der Region arbeitet und auch die internationalen Projekte der taz panter Stiftung begleitet. Gemma Terés Arilla
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