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taz🐾lageThe kids are allright – und ihre Schülerzeitungen auch

Es geht das Gerücht, junge Menschen würden sich für Zeitungen und das Zeitungmachen gar nicht mehr interessieren. Umso schöner ist es deshalb zu erleben, an wie vielen deutschen Schulen es noch richtig gute Schülerzeitungen gibt. ­Solche mit händischen Zeichnungen, solche mit Foto-Storys­ und selbst erdachten Rätseln und einem Interview mit dem Hausmeister. Solche wundervollen Schülerzeitungen werden einmal im Jahr im Bundesrat in Berlin ausgezeichnet und ihre RedakteurInnen geehrt.

Sagenhafte 34 Preise wurden am vergangenen Mittwoch verliehen, in den Kategorien Berufs-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Grund- und Förderschulen, und Sonderpreise gab es noch dazu. Die taz-Chefredakteurin durfte in der Kategorie Grundschulen dreimal Kinderhände schütteln und eine Kurz-Laudatio halten.

Der 3. Preis ging an die Burgnews der Schule An der Burgweide in Hamburg. Die Burgnews glänzt durch hautnah erzählte Reportagen und kritische Fragen, zum Beispiel: Warum verdient der Fußballer Ronaldo mehr als eine Krankenschwester? Genau. Den 2. Platz eroberten die Reporterkids der Grund- und Gesamtschule Schenkenland in Brandenburg. Sie bestachen durch neugierig und klar geführte Interviews und eine freundliche und direkte Ansprache der LeserInnen. Den 1. Preis bekam der Klicker der Grundschule Plaidt aus Plaidt in Rheinland-Pfalz. Die Jury war entzückt vom eleganten Layout und dem tollen Schwerpunktthema „Zeit“. Wir gratulieren auch noch einmal von dieser Stelle!

Ulrike Winkelmann

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