taz🐾lage: Viele Kommunikationskanäle – und trotzdem gibt es manchmal Absprachechaos
Sie heißen Aktuelles, taz1_Produktion, taz.de (Elektrotaz), Korrektur, Meinung_Produktion, Meinungsformate wochentaz, Produktion Politikseiten wochentaz und, und, und. Es sind unendlich viele Chat-Kanäle, die wir seit der Coronapandemie bespielen, um miteinander zu kommunizieren. Wir planen darin den Tag, schicken uns Nachrichten zu, kritisieren Texte, manchmal wird auch gelobt. Wir sagen brav „Guten Morgen“, wenn wir uns morgens anmelden, und abends „ciao“, wenn wir es nicht vergessen. Keine Ahnung, wie viele Chatgruppen es in der taz insgesamt gibt, jedes Ressort hat nämlich noch eigene. Und Zweier-Chaträume gibt es natürlich auch.
Wir haben aber auch Handys und so Old-School-Dinge wie Festnetztelefone. Wir schreiben E-Mails oder sprechen in den Redaktionsräumen miteinander. Und doch reden wir mitunter aneinander vorbei. So wie wir neulich im Meinungsressort. Zwischen zwei Kolleginnen ging es hin und her, wer jetzt welchen Text redigiert und produziert. Am Ende dachte jede, die andere macht es, und so hat es keine gemacht. Und im E-Paper landete ein Text vom Vortag.
Jedenfalls beinahe. Denn es gibt Kolleg:innen, die sehr aufmerksam die Seiten durchschauen, bevor das E-Paper in die Welt geschickt wird. Ein Kollege hat den Fehler entdeckt, andere produzierten schnell den richtigen Text. An dieser Stelle noch einmal ein großes Danke an alle Retter:innen!
Im Haus hat das niemand weiter mitbekommen – und Sie haben das zum Glück auch nicht gemerkt. Das Ganze ist mittlerweile ein paar Wochen her. Aber das nächste Kommunikationschaos kommt bestimmt. (sis)
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