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Kaum jemand war so nah am Verfahren gegen die linke Ak­ti­vis­t*in Maja T. wie unser Kollege Konrad Litschko. Er berichtete, als Maja T. im Dezember 2023 in Deutschland festgenommen wurde, als T. nach Ungarn ausgeliefert wurde, war beim Prozess in Budapest und besuchte T. und andere angeklagte Ak­ti­vis­t*in­nen in Haft. Am Dienstag stellten ihm Nut­ze­r*in­nen auf der sozialen Plattform Reddit Fragen zu seinen Recherchen: Das „Ask me anything“ genannte Format, kurz AMA, drehte sich zunächst darum, wie es Maja T. derzeit geht und auf welchen Wegen Maja T. und die anderen Gefangenen unterstützt werden könnten. Es war das erste AMA-Format, das die taz organisiert hat.

Auch zur „Vetternwirtschafts­affäre“ der AfD und zur „Zunahme von rechtsextremen Meinungen in der Gesellschaft“ gab Konrad Litschko Auskunft sowie zu Maja T.s Berufungsverfahren und zur Frage, wodurch sich die Haftbedingungen in Ungarn von denen in Deutschland unterscheiden.

Wer’s verpasst hat: Nachlesen kann das jede*r, auch ohne Reddit-Account. Die Suchworte „Konrad Litschko“ und „reddit“ führen geneigte Le­se­r*in­nen direkt zum AMA. Die Besonderheit des Formats liegt auch darin, dass die Priorisierung der zu beantwortenden Fragen vom Publikum bestimmt wird. Mittels Up- und Downvotes entschieden sie, welche Fragen sie am dringendsten beantwortet sehen möchten. Eine Frage, die Litschko definitiv positiv beantworten konnte: Er werde bei dem Thema dranbleiben und weiter über den Fall Maja T. und das Geschehen um die antifaschistische Bewegung berichten. Donata Künßberg

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