piwik no script img

taz🐾lage„Enough! Genug! Basta!“ – Am 9. März ist globaler Frau­en*­streik

Am Donnerstag in der großen Morgenkonferenz wurde in der Site-Kritik mal wieder festgestellt: Zwei Drittel der Fotos auf der taz.de-Startseite zeigen Männer. Klar, was kann die Fotoredaktion dafür, wenn die Au­to­r*in­nen nur über Männer schreiben, was können die wiederum dafür, dass die Welt von Männern regiert wird?

„Enough! Genug! Basta!“, finden (nicht nur) mehr als 1.000 FLINTA-Personen in mehreren Städten bundesweit und international und haben sich zu einer Plattform zusammengeschlossen, um für den 9. März zum globalen Frau­en*­Gene­ral­streik aufzurufen. „Mit Anmut, Grandezza, viel Überzeugung und einem guten Maß an Größenwahn“ – so beschreibt Adrienne Goehler, Initiatorin der Plattform und Mitglied im Kuratorium der taz Panter Stiftung, die Idee dahinter.

Warum Streik am 9. März, wo doch der 8. März Internationaler Frauentag ist? Weil der 8. März ein Sonntag ist. Zwar arbeiten an dem Tag auch viele Menschen: Pflegekräfte, Busfahrer*innen, Jour­na­lis­t*in­nen und Co. – aber die meisten eben nicht. Warum global streiken? Und wie streiken neben einer verlängerten Mittagspause, der kompletten Arbeitsniederlegung oder kollektiven Verweigerung? Warum stehen die 49,7 Prozent der Weltbevölkerung im Fokus, und was ist das größte gemeinsame, vielfältige Anliegen? Und was hat die taz damit zu tun? Vielleicht nur, dass das Bündnis am 9. Februar in der taz-Kantine zur Pressekonferenz einlädt (10 bis 11.30 Uhr und hier im Livestream). Vielleicht aber auch noch mehr?

taz-Kantine, Friedrichstr. 21, 10969 Berlin. Anmeldung über: ­https://enoughgenug.org/de

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen