taz🐾lage: Benvenuti nella casa della lingua italiana
Buongiorno o buonasera, a seconda di quando legge questo testo. Vermutlich werden viele Leser:innen diesen Satz verstehen – so wie nicht wenige Kolleg:innen in der taz. Hat man nämlich erst einmal angefangen, italienisch zu kommunizieren (wenn auch recht stümperhaft, jedenfalls von meiner Seite aus), lernt man langjährige Kolleg:innen ganz neu kennen.
Plötzlich spricht der wortkarge Layouter fließend – und man erfährt quasi per caso, dass er mal mit einer Italienerin zusammen war. Er selbst findet seine Sprachkenntnisse miserabile, aber das ist nur il eufemismo.
Kolleginnen erzählen, dass sie in Italien studiert haben, wiederum andere antworten auf Mails mit italienischen Brocken in einem astreinen Italienisch. Warum? Si, certo, weil sie – einfach so zum Spaß – die Sprache gelernt haben. Und dann gibt es noch all die vielen Kunstliebhaber:innen aus allen Ressorts – neben jenen, deren Italien-Affinität allseits bekannt ist – die für jede Jahreszeit einen Museumstipp haben, ob in Perugia, Bologna, Torino. Um es in einem einzigen Satz zu sagen: La taz – un‘unica casa italiana.
Zugegeben, manche Kolleg:innen verdrehen mittlerweile die Augen, wenn man ein Buongiorno in die Frühkonferenz schmettert. Wiederum andere finden la tendenza italiana ganz grandiosa. „Endlich Schwung in der Bude“, wie eine Kollegin meint. La dolce vita in der Redaktion stellt sich ohnehin erst ein, wenn die tazeins-Kollegin den nächsten Link mit einem Italo-Schlager aus den Sechzigern schickt.
Durchaus möglich – Achtung, Triggerwarnung – dass es bei der nächsten taz-Party Italo-Karaoke gibt. (sis)
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