taz🐾lage: Start der taz-Themenwochen zur Bundestagswahl
Was für ein Wahlkampfwochenende! Tausende protestieren gegen den Parteitag der AfD in Riesa. Deren Kanzlerkandidatin Alice Weidel beweist mit ihrer Rede, dass der Protest berechtigt ist. In Bonn macht das Bündnis Sahra Wagenknecht seine Namensgeberin zur Kanzlerkandidatin. SPD-Kanzler Olaf Scholz ist jetzt auch Kanzlerkandidat. CDU/CSU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz glaubt, dass die deutsche Wirtschaft wieder brummt, sobald er die Regierung anführt. Kanzlerkandidat Robert Habeck redet jetzt von einer grünen Bewegung. Noch was? Ach ja: Markus Söder trinkt Kaffee aus einer Terminator-Tasse.
Aber wie steht es um das Land? Welche Ideen gibt es für die Probleme, die für alle spürbar sind? In all der schönen Wahlkämpferei geht nur allzu leicht unter, dass die Welt auf eine Klimakatastrophe zusteuert. Während man sich im Wahlkampf über dies und das aufregt, bleibt die ernsthafte Debatte über die wichtigen Themen der Welt oft auf der Strecke. Nicht so in der taz. Wir widmen uns in den kommenden Wochen genau diesen wichtigen Themen. In dieser Woche schaffen wir Platz für die Berichterstattung über die Erderhitzung. Mit einer taz-Themenwoche zum Klima nehmen wir uns die Freiheit, genauer hinzuschauen, wo Wahlkämpfende oft nur drüber hinwegreden. Die Themenwochen sind Teil des Sonderprojekts der taz zur Bundestagswahl. Über die gesamte Zeitung verstreut informieren wir Sie vertieft zu je einem Thema. Vier weitere Schwerpunktwochen werden folgen. Nächste Woche geht es um Frieden und Krieg. Direkt zur Klima-Themenwoche geht es hier: taz.de/themenwoche-klima
Andreas Rüttenauer
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen