südwesterin: Diebe beim Heer
Die Kieler Staatsanwaltschaft hat ihre Nase in die Bundeswehr gesteckt – und Diebe gefunden! Bei Razzien fand sie Waffen und Munition. Insgesamt zehn Menschen, darunter vier (noch) mit Arbeitsvertrag beim Deutschen Heer seien in Kasernen eingestiegen – sicher ohne gute Absichten. Die Plünderei bei der Bundeswehr überrascht die südwesterin allerdings nicht. Haben sich doch immer alle Soldat:innen zum Ende ihrer Dienstzeit geschnappt, was nicht niet- und nagelfest war: Sonnencreme, Fertigessen, Rucksäcke und wohl auch so manche Patrone. Jetzt wo es ernst wird, will man die eigenen Waffen aber offenbar behalten – zumindest die funktionsfähigen.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen