südwester: Tippfehler
Der bekennende Buchhändlersohn Thilo Mischke ist gerade nicht so erfolgreich, um es vorsichtig zu sagen. Vom Posterboy zum Rohrkrepierer könnte die nächste Doku heißen, so sich ein Sender findet, der weniger Skrupel hat als die ARD. Die Hamburger CDU lässt sich von der Pechsträhne der Buchhändlersöhne nicht beirren und lädt einen anderen zu sich ein: Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär, Merz-Freund und ehemaliger Maaßen-Versteher. Klares Profil, könnte man der Hamburger CDU zurufen, hätte sie nicht die parteiinterne Habeck-Variante Daniel Günther dazugeladen. Und mehr noch: Sie hat sich doppelt abgesichert und aus Linnemann Linnenmann gemacht. Der Mann kann sich ja noch als politischer Tippfehler entpuppen.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen