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südwesterSchreckennachricht

Immer mehr Schrecken lassen sich in Hamburg beobachten – und der grüne Umweltsenator freut sich auch noch darüber! Nämlich im jetzt nach 17 Jahren aktualisierten „Atlas der Heuschrecken“. Vor allem Schreckenarten, die Wärme lieben, haben sich in den vergangenen Jahren in manchmal nur wenige Quadratzentimeter großen Kleinraumhabitaten eingenischt, liest der südwester darin. Und auch er freut sich naturgemäß, dass von den jetzt kartierten 41 Arten die Hälfte sogar ungefährdet ist. Aber dann, oh Schreck, liest er im Senatoren-Vorwort auch, dass Schrecken „für Naturliebhaber sehr interessant“ seien – als „Nahrungsquelle“. Rezepte finden sich im Atlas zwar nicht, aber nun macht sich der südwester doch ernste Sorgen um die Zukunft der eiweißreichen Zirp-Tierchen. Vor allem ums erst seit 2019 nachgewiesene Weinhähnchen.

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