piwik no script img

südwesterO du fröhlicher Aludeckel

„O du fröhliche Entführung“ heißt die super-verrückte, total hippe Weihnachtsgeschichte von Kirsten Boie, aus der Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher Schü­le­r*in­nen des Magaretha-Rothe-Gymnasiums in Barmbek vorgelesen hat. Darin meldet sich ein verzweifelter Weihnachtsmann versehentlich bei einem Kind namens Nickel, das ihm dann hilft, die Wünsche der Kinder zu erfüllen: Technik-Kram statt Holzspielzeug. Wie falsch die Annahme doch ist, nur Playstations lassen moderne Kinderherzen höher schlagen, zeigten einige von ihnen: Am Dienstag haben sie fast 20.000 silberne Sterne aus abgeleckten und -gewaschenen Joghurtbecherdeckeln an Lichterketten an der Michaelisbrücke aufgehängt und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Kinder geben sich also auch mit Müll zufrieden – und machen das Beste draus. Scheint, als würden sie sich langsam auf ihre Zukunft einstellen.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen