südwester: Schwerin goes Hollywood
Nicht jeder darf im Landtag Schwerin drehen. Dem superseriösen Filmemacher Borsu Highson aber, der durch einen superschmalen digitalen Fußabdruck auffällt und dessen 2002 gegründete Borsu Film Studios Hollywood eine Reihe unvollendeter Animationsfilme als Referenz angibt, hat Landtagspräsidentin Birgit Hesse (SPD) die Schlosstüren geöffnet. Das Werk, für das er dort Aufnahmen gemacht hat, soll „The Mad King“ heißen. Es erzählt, wie sich ein kleines Königreich dem Riesenstaat eines abgedrifteten Zaren auf Gedeih und Verderb ausliefert, und noch als die ganze Welt versucht, den Gewaltherrscher zu isolieren, per Stiftungsrecht Tricks entwickelt, den verpönten Handel mit diesem fortzuführen, bis … Ach, nee, falsches Drehbuch! Das war das Skript für die landespolitische Dokumentation mit dem Titel „The Mad Queen“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen