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südwesterKnifflige Sache

Diskriminierung ist eine Neuerscheinung: So könnte die Antwort des Klett-Verlags auf die Empörung über das sogenannte „Indianerheft“ interpretiert werden, welches nun „Anoki-Heft“ heißt. In Anlehnung an den populären Zeichentrick-Indianerjungen Yakari wollte der Verlag kindliche Sympathieträger schaffen: Damals (vor sieben Jahren, lang ist‘s her) seien noch andere Zeiten gewesen. Anscheinend gab es „damals“ auch keine andere Möglichkeit, Mathe attraktiver zu machen, ohne rassistische Stereotype zu reproduzieren. Mittlerweile hat sich der Verlag ausführlich entschuldigt und eine vollständige Überarbeitung der Reihe angekündigt. Statt des Indianerjungen sollen fortan vier Freunde (natürlich ungegendert) die Kinder unterstützen. Na, hoffentlich nicht beim Zählen von zehn kleinen N-Wörtern.

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