soft side eye #10: Mit Merz im Nagelstudio
Wie es wohl mit Friedrich Merz im Nagelstudio wäre? Frage ich mich dieser Tage. Seine Krallen kürzte man etwas, vermutlich. Wahrscheinlich wählte er als Farbe Schwarz und Blau. Während der Shellac unter der UV-Lampe aushärtete, riefe er der Nail-Art-Künstler*in zu, sie solle kürzer Pause machen – sonst geriete das mit dem Eigenheim für die Familie ins Wanken. Wer bitte vertraut einem Multimillionär, die Schultern der Arbeiter*innen müssten jetzt noch mehr Last tragen? Das ist der Moment, wenn die Nagelschere am rechten Rand kürzen sollte. Zündet sprachliche Nebelkerzen!
Felix Bouché, verantwortlich für die taz Blogs und Schrauber∗in im Produktionsraum dieser Seite seit 2024. Vorher: Praktikum in der MKK.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 130 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen