piwik no script img

schneller vorlaufCoup de Ville

Wir als Medienredaktion MÜSSEN und WOLLEN Ihnen unbedingt eine so genannte MEDIENSATIRE ans Herz legen: „Pleasantville“ heißt der Film von Gary Ross aus dem Jahre 1998, als der Euro noch ein ferner Goldschweif am Horizont und manche kleinen Kinder noch fixe Ideen im ungeordneten Hirn unausgelasteter junger Frauen waren. Tobey Maguire spielt, noch jung an Lenzen, den 90er-Jahre-TV-Addict, der durch Zauberhand in seine Lieblingsfernsehserie aus den 50ern gesogen wird und dort alles auf den Kopf stellt, mit so viel schüchterner Chuzpe, dass es sich allein dafür lohnte. Aber auch Reese Witherspoon, die ebenfalls mit ins schwarz-weiße Fernsehland muss, ist hinreißend. Und – Joan Allen, die ein Jahr zuvor in dem fantastischen „Der Eissturm“ mitgespielt hat, gibt die Mutter der beiden, die sich in den prüden Serien-50ern neu verliebt. (RTL 2, 20.15 Uhr)

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen