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schluss mit gemütlichVorletzte Worte

Jan Feddersen verantwortet die „Aus der taz“-Seite redak­tionell. Seine Kolumne der Woche zu den USA:

Wann ist der richtige Zeitpunkt? Nicht der, sich über Trump & Co zu empören. Sondern über jene, die „uns“ nahestehen, die Demokraten. Dass sie die Wahl vergeigt haben, dass sie abgestraft wurden meist als Figuren des Establishments. Braucht es noch Zeit, um die Wunden der US-Wahl zu verarzten? Dies lieber achtsam als schroff? Nein, es ist jetzt Zeit. Linke fragen sich immer zuerst: Was haben wir zur Verheerung beigetragen? Jammern lohnt nicht.

Jan Feddersen, Redakteur für besondere Aufgaben und seit 1996 bei der taz in Berlin. Kurator des taz labs und der taz Talks. Einst: Postbote und Säzzer.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen