produkttest: Beim Bartpflegen das Bad pflegen
Beim Trimmen des Barts passieren zwei Dinge: Der Bart wird besser und das Bad schlechter. Haare fliegen durch die Gegend, vermischen sich mit der Seife und graben sich in die Waschbeckenemaille. Das möchte die Rasierschürze von Tchibo (7,99 Euro) verhindern.
Erster Eindruck: Mhmmmmmm. Schließt man den Klettverschluss am Nacken, schmiegt sich die Schürze schön warm um den Hals, sofort fühle ich mich wie beim Friseur, bemuttert von der Schürze mit dem freundlichen Schnauzeraufdruck.
Leider ist diese Schürze ständig im Weg. Dauernd stößt man mit Hand 1 oder Hand 2 dagegen und löst Lawinen aus. Außerdem muss man sie mit Saugnäpfen am Spiegel befestigen. Da die meisten Spiegel ziemlich weit oben aufhören, spannt sich die Schürze wie ein Rettungstuch über das Waschbecken und katapultiert Haare hinunter. Die wenigen übrigen Härchen kleben mit statischer Spannung fest, man muss sie in den Mülleimer prügeln. Noch nie habe ich Barthaare so gründlich im Bad verteilt. Philipp Daum
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen