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„Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution.“ Diesen Satz hat die Feministin Emma Goldman zwar wohl nie so gesagt, er ist aber trotzdem zum geflügelten Wort auf den Demos geworden, auf denen die Wagen mit tanzbarer Musik nicht fehlen dürfen. Hier kommen zehn feministische Hits aus den vergangenen Jahrzehnten, die Kämp­fe­r*in­nen im Alter von 18 bis 29 Jahren veröffentlicht haben.

„Brutal“ von Olivia Rodrigo: Die US-Amerikanerin war gerade 18 geworden, als 2021 ihre vertonte Wutrede als Song erschien: „Where’s my fucking teenage dream?“ Auch für Ältere relatable.

„Rebel Girl“ von Bikini Kill: Absoluter Riot-Grrrl-Klassiker aus den 90ern, mit Karacho für Frauensolidarität: „When she talks, I hear the revolution / In her kiss, I taste the revolution.“

„Fotzen im Club“ von SXTN: Feiern mit den Friends – großes Thema in diesem Alter! Dresscode: „Genau zwei Pobacken, alles was man braucht / Und die kann man auch shaken ohne Kleidchen und hohe Hacken.“

„Linda“ von Rosalía und Tokischa: Eine Ode an Freundinnenschaft, bei der auch Küssen erlaubt ist, vom spanischen Superstar Rosalía und der dominikanischen Rapperin Tokischa. Hauptsache, Spaß haben!

„Ladies First“ von Queen Latifah ft. Monie Love: Dass Rap von Frauen heute normal ist, hat mit Pionierinnen wie Queen Latifah zu tun. Diese Hymne von 1989 ist immer noch fresh.

„Tristesse“ von Zaho de Sagazan: Frausein bedeutet nicht immer eitel Sonnenschein. Frankreichs neue große Chansonnière besingt, dass Traurigkeit zur Stärke dazugehört.

„Super Graphic Ultra Modern Girl“ von Chappell Roan: Manchmal sind es ja leider einfach die Männer, die eine so runterziehen. Roan feiert ihre Unabhän­gigkeit.

„Fuck You“ von Lily Allen: Die Britin ruft allen unmöglichen Menschen ein fröhliches „Fuck you“ hinterher. Frauen sollen ja immer lächeln! Kann man bei diesem Song ganz wunderbar.

„Denial Is a River“ von Doechii: Sich nicht den Erwartungen anderer beugen, Sachen an sich abprallen lassen, davon handelt der Song der US-amerikanischen Rapperin.

Bonustrack: „Ain’t No Use“ von Nina Simone: Wenn es keinen Sinn mehr macht, sich mit dem Mann herumzuplagen, dann geht frau ihrer eigenen Wege. Mit dieser wunderschönen Musik von Nina Simone, die etwas über 30 war, als sie den Song schrieb. Katrin Gottschalk

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