piwik no script img

paria österreich

EU verkrampft

Die Gratwanderung zwischen bilateralen Boykottgesten und EU-Routine-Zeremoniell führte zu skurrilen bis peinlichen Szenen. Zum Beispiel am 23. Februar, als der Wiener EU-Botschafter in Brüssel erfuhr, er sei von der Eröffnung „Brüssel – Europäische Kulturstadt 2000“ ausgeschlossen. Empört wies er darauf hin, die Veranstaltung werde aus EU-Mitteln finanziert – auch aus österreichischen. Beim EU-Verteidigungsministertreffen am 1. März kündigte der belgische Fachminister an, die Zusammenarbeit mit Österreich aufzukündigen. Beim Beschäftigungsgipfel in Lissabon dann bewegte die Öffentlichkeit die Frage, wer Österreichs Außenministerin Ferrero-Waldner auf die Wange geküsst und wer ihr die Hand gegeben habe. DW

Nur noch 430 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 430 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen